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Donnerstag, 14. Januar 2016

*VIETNAM : TERRORGEFAHR WIE AM BOSPORUS UND INDONESIEN ?*

Eine Einschätzung der Gefahrenlage in Vietnam- ob in Saigon oder an den Urlaubsgebieten am Südchinesischen Meer - durch terroristische Attacken des ISIS



Eines vorweg,die Gefahrenlage in Vietnam wie auch an den Urlaubsorten am Südchinesischen Meer,Opfer eines Anschlages zu werden,sind gerade zu Null.

Die Gründe für diese meine Einschätzung werde ich im einzelnen auflisten und anhand der Vergleichsgebiete im südostasiatischen Raum - wie Indonesien, Malaysia und Thailand- auch darlegen. Meine Einschätzung ist auch durch meine mehrmaligen Besuche in Vietnam geprägt,die mir ein sicheres Verständnis für eine Gefahrenlage hinsichtlich einer ernstzunehmenden Terrorismusgefahr innerhalb Vietnams gegeben haben.

Zentral Moschee in Saigon -Nähe Saigon River
Die Schlagzeilen der internationalen Gazetten sind voll mit Berichten über die Anschläge von muslimischen Terroristen des ISLAMISCHEN Saates (ISIS),der zuerst in Paris,jetzt in Istanbul/Türkei und heute in Jakarta/Indonesien zugeschlagen hat.Nach den Erkenntnissen der Geheimdienste in der Türkei und in Indonesien waren waren Anschläge des ISIS zu erwarten gewesen.
Die Türkei hat sich an die Seite der westlichen Allianz gegen den Terror der ISIS durch die Bereitstellung ihrer Flughäfen für die Bomber aus den USA,Frankreich und England gegen Zielorte des ISIS in Syrien in deren Visier gesetzt. Indonesien mit der der meist muslimisch aufgewachsenen Bevölkerung fiel eigentlich aus diesem Raster aus. In Indonesien gibt es jedoch radikale Splittergruppen muslimischer,radikaler Gruppen unter einer nicht religiös geführten Regierung mit Christen,Hindus und Buddhisten. Ziel der Angriffe war immer der ausländische Tourist an häufig besuchten Plätzen in einem beliebten Stadtviertel oder aber die Verfolgung terroristischer Gruppen im Heimatland.
ISIS wollte eine weltweite Erschütterung ihres kruden Verhältnisses zu einem weltweiten Kalifat in Gang setzen, die Menschen verunsichern und auch töten.



Vietnam fällt aus diesem Raster vollständig heraus

www.berge-meer.de Die vietnamesische Bevölkerung teilt sich in 80% Buddhisten,20% Katholiken vornehmlich im Süden und einige Splittergruppen wie die Cao-Dai Sekte im Süden.Wenige Glaubensangehörige sind in Vietnam für den Islamismus erkennbar,obwohl die Zentral Moschee in Saigon in der Nähe des Saigon Rivers steht,einer Gegend,die zu den sogenannten "Filetstücken" Saigons zählt.Es sind die teuersten Baugrundstücken Saigons überhaupt. Nachbarn sind große Banken und Luxushotels wie die 5* Sterne Majestic Hotel oder das Riverside Hotel. otel.com

Es bedeutet.das auch Moslems am Land des Mekongs wohnen und dort ihrer Religionstätigkeit nachgehen. Gleiches gilt für die Christen in Saigon mit ihrer Kathedrale im Herzen Saigons. Von der Vielzahl an buddhistischen Pagodas in Saigon ganz zu schweigen.Sie alle lassen den Gläubigen Raum,ihre Religion ohne Furcht vor Terror auszuleben.

Der vietnamesische Staat geht nur gegen Teilnehmer dieser Gruppen mit Vehemenz entgegen,die das staatliche EIN-PARTEIEN-SYSTEM in Frage stellen.Ansonsten lässt es den Religonsgemeinschaften freien Raum. In Vietnam -hier vornehmlich in Saigon - habe ich als mehrfacher Besucher Touristen aus Malaysia angetroffen,die ohne Störung oder irgendwelcher Angriffe im Straßenbild in Saigon zu sehen sind. Frauen sind erkennbar an ihrer typischen Kopfbedeckung. Im Herzen Saigons sind für diese muslimische Touristen aus Malaysia ganze Straßenzüge in einer Seitenstraße der Le Loi Street umstrukturiert worden.Wo früher Schneidereien westlicher Art residierten sind es jetzt solche Stores zugeschnitten auf die Bedürfnisse muslimischer Kundschaft aus Malaysia.Selbst HALAL Restautants trifft man dort an,wo der strenggläubige Moslem Essen aus "erlaubtem " Zubereitung zu sich nehmen kann.


Halal Restaurant inmitten Saigons Nebenstraße Le Loi Street


muslimische malayische Touristen in Saigon Nähe Ben Thanh Markt
Die muslimische Gemeinschaft in Vietnam ist überschaubar und kontrollierbar.Es gibt keine innerparteiischen Differenzen zu überwinden zwischen der sunnitischen Glaubensgemeinschaft und der schiitischen.

Einkaufsshop für muslimische Frauen aus Malaysia Nebenstraße Le Loi Street
Keine Ausgegrenzten verließen Vietnam um in Syrien oder andere Staaten an Terrrorattacken geschult zu werden.Das ist das Problem in der Türkei und auch in Indonesien. Mit dieser Art von Rekrutierung von sog. "Schläfern"hat Vietnam kein Problem.Muslime müssen Vietnam nicht verlassen,um in den Lagern des ISIS zu Selbstmordattentätern umerzogen zu werden.

VISABESCHRÄNKUNGEN IN VIETNAM schützen Vietnam vor der Einreise von möglichen Terroristen



Die Visa Bedingungen haben sich für Europäer merklich zu ihren Gunsten geändert,sind aber auf den europäische Bereich eingegrenzt.Das bedeutet,dass kein ungewollter Gast ohne eine strenge Überprüfung nach Vietnam einreisen kann. Diese Unanehmlichkeiten mögen vielleicht bei der Einreise stören und auch ins Geld gehen. Sie garantieren aber auch eine Hinderung von Zufuhr terroristischer Gestalten aus dem Nahen Osten.Einen Hauptaugenmerk legen die vietnamesischen Zöllner auf Rauschgift und speziell auf Waffen. Bei Überführung eines solches Deliktes drohen drakonische Strafen bis  hin zur Todesstrafe. Waffen sind innerhalb Vietnams nicht erhältlich oder käuflich. Auch dies ein Indiz für eine von Terrorismus freies Land.Auch das Nachbarland Thailand ist nicht gefeit von Terrorismus muslimischer Extremisten.Erinnert sei hier an den Anschlag von Terroristen auf einen Schrein inmitten Bangkoks im letzten Jahr. Auch die Volksrepublik China tut sich schwer mit der muslimischen Gemeinde der Uiguren im Westen Chinas. Auch China hat leidvolle Erfahrung in letzter Zeit mit der Hinrichtung chinesischer Staatsbürger in Gefangenschaft des ISIS machen müssen. Die Uiguren als muslimische Völkergruppe innerhalb Chinas werden streng  seitens der Regierung kontrolliert und überwacht.

Vietnam ist noch nicht auf der Agenda des ISIS als Zielstaat erschienen

Vietnam ist somit zumindest jetzt  noch als ein von Terror freies Land zu betrachten. Derzeit besteht auch kein Anlass,an dieser Prognose zu zweifeln.Anders als im Nachbarland Thailand,wo muslimischer  extremistische Einheiten im Süden ihr Unwesen treiben,besteht eine solche Gefahrenlage in Vietnam nicht.


Vietnam ist laut dem Index Global Terrorism eines der Länder mit der geringsten Terrorismusgefahr.

Selbst europäische Länder wären Stolz auf die Eingruppierung Vietnams als dem am wenigsten gefährdesten Staat weltweit. Man bemerkt dies auch in Vietnam. Die Polizeipräsenz beschränkt sich im Wesenlichen auf die Ordnung des fließenden Verkehrs. Und wenn dann nur zur Kontrolle des fließenden Verkehrs auf der Straße oder der Aufnahme von Unfällen.Dies unterstellt,dass keine terroristische Gefahr derzeit vorliegt.

Es bedeutet allerdings auch nicht, dass sich Vietnam nicht auf eine mögliche Gefährdung von terroristischen Gruppen eingestellt hat. Es sind nach Angaben der Regierung spezielle Spezialkommandos in Vietnam zum Einsatz bereit.Vietnam hat nicht zuletzt im letzten Jahr ohne konkreten Anlass eine staatliche Regelung bei der staatseigenen Flugunternehmen -Vietnam Airlines- getroffen,wonach Sky Marshals in den von Vietnam Airlines durchgeführten Flügen einsetzt. Es ist vielleicht das geringste Argument gegen Anschläge aus der Terroristenszene,aber es muss erwähnt werden.Spezielle Polizeiposten wie jetzt im indonesischen Jakarta gesehen,die zum Schutz der Zivilbevölkerung angelegt sind,bestehen nicht.Dies gilt auch insbesonders zu den touristisch viel besuchten Stätten in Saigon wie der Ben Thanh Markt,die Kathedrale oder die Hauptpost in der City von Saigon.



Schlussbemerkung über den derzeitigen Terror durch die ISIS

Bei der abschließenden Betrachtung fällt eines auf. Mehrere Staaten sind von der ISIS nicht als Ziel erwähnt: Dies sind beispielsweise Israel und der Iran. Eigentlich unglaublich,warum diese Ziel ausgesondert sind,sind sie doch eigentlich die größten Feinde eines muslimische Kalifats im mittleren Ostens.Zu Israel äußerte der Korrespondent Jürgen Todenhöfer,Israel sei in seinem Sicherheitsempfinden und seinen Abwehrkraft zu stark, als dass Anschläge möglich wären. Für den Iran gilt womöglich das Gleiche.

ISIS fürchtet einen starken Staat.


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